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Rezension: "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi


Allgemeine Informationen


Originaltitel: Shatter me
aus dem Amerikanischen von:Mara Henke
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum Erstausgabe:23. Juli 2012
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als Taschenbuch
als eBook

Inhalt

"Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ..."

Wirkung

Es gibt ja in zwischen sehr viele Cover mit Frauen in sehr schönen Kleidern, doch dieses Buch war das aller erste was ich in dieser Richtung gesehen habe und ich muss sagen, es gefällt mir unglaublich gut. Vor allem, weil sich das Kleid in Rauch verwandelt und ich diesen Effekt richtig toll finde. Natürlich ist das ein absoluter Eyecatcher und mir war klar, dass ich mir das Buch kaufen werde – ganz egal um was es eigentlich gehen wird. Aber zum Glück hat mich der Klappentext auch angesprochen, und so musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

Meine Meinung

Ich bin voller Vorfreude an diese Buch herangegangen, weil es mir sehr viele empfohlen hatten. Allerdings war das Buch bis ca. Kapitel 13 einfach nur öde. Nichts ist passiert und die Handlung ist mir absolut monoton vorgekommen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Juliette geschrieben, was mir im Allgemeinen immer recht gut gefällt. Allerdings war hier jedes bisschen ein durchgestrichener Text, der mich irgendwann nur noch genervt hat. Anfangs war das ja noch ganz interessant zu erfahren, wieso den so vieles durchgestrichen ist, doch irgendwann hat mich dieser ewige Zwiespalt in ihrem Kopf nur noch aufgeregt. Ein kleines Beispiel ist auch im Klappentext "Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen.". Die ersten paar Kapitel bestehen hauptsächlich aus solchen Sätzen! Und 50% davon sind auch noch die ganze Zeit so geschrieben. Ich habe zwar noch nie ein Buch gelesen, wo mehr als eine Checkliste oder ähnliches durchgestrichen war und fand diese Idee deswegen absolut genial, doch mir wurde es im Laufe des Buchen einfach zu anstrengend! Irgendwann dachte ich mir, dass es ja nicht so wichtig sein kann wenn es durchgestrichen ist und wollte das ganze einfach auslassen. Allerdings habe ich dann nichts mehr von der Handlung verstanden, weil es einfach zu viel war und musste mich darum durch dieses blöde durchgestrichene durchquälen. (So jetzt reicht es glaub ich auch wieder, ich denke ihr habt verstanden was ich meine.) Ich verstehe einfach nicht, wieso die Autorin 1.000.000 mal dieses ewig wiederholenden Gegensätze wie „Berühr mich – berühr mich nicht“ schreiben musste. Ich finde, dass hätte auch so ungefähr einmal in jedem Kapitel gereicht und nicht alle zwei Sätze. Bestimmt fragt ihr euch jetzt wieso ich das Buch nicht abgebrochen habe, da ich es ja bis Kapitel 13 einfach nur schrecklich gefunden habe. Das liegt daran, dass mir dieses Buch so unglaublich viele empfohlen haben und ich einfach gehofft habe, dass das Buch noch besser wird. Da das Buch auch nicht besonders dick ist - knapp 300 Seiten - dachte ich mir auch, dass es besser ist wenn ich mich durch den Rest "durchquäle", damit ich mit Sicherheit sagen kann, dass das Buch nichts für mich ist. Irgendwann habe ich mir auch eingebildet, dass es mir inzwischen besser gefällt, dies war aber leider überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil, der Anfang hat mich einfach zu sehr herunter gezogen, sodass es mir nicht mehr besser gefallen konnte. Die Handlung ist noch dazu total komisch weitergegangen und ich habe einfach keinen Sinn darin gesehen, bzw. wohin das Ganze noch führen wird. Was noch dazu kommt ist, dass mir der Schreibstil der Autorin überhaupt nicht gefallen hat. An so vielen Stellen kam mir das Ganze einfach nur total plump und abgehackt vor.

Zitat

"Seine Augen sin wie grüne Pistolenschüsse, die Glas zerschmettern. Mich durchdringen.
Ich atme tief und hoffe, dass ich überleben werde.
Ich atme tief und hangle mich am Seil nach unten.
Ich atme tief und hoffe, dass Warner nicht gemerkt hat, was gerade geschehen ist."

Fazit

Ich bin einfach viel zu neugierig für diese Welt und werde die Reihe daher fortsetzen. Das liegt einerseits daran, dass der Schluss zwar nicht gut war, jedoch besser wie der komplette Rest und ich deswegen hoffe, dass mir die nächsten Bände besser gefallen werde. Auf der anderen Seite werde ich sicher weiterlesen, weil ich den zweiten Band schon da habe und ich auch die ganze Reihe in meinem Regal haben will! Die Bücher sind einfach viel zu schön um sie nicht behalten zu wollen. Vielleicht hat mich das Buch auch auf dem falschen Fuß erwischt, denn eine Freundin hat gemeint, dass ich das Buch irgendwann noch einem "re-readen" soll, und es mir dann bestimmt besser gefallen wird. Ich denke jedoch nicht, dass ich meine Meinung dazu ändern werde, da es größtenteils am Schreibstil und nicht an der Handlung selber lang. Ich werde jetzt aber erst einmal schauen wie mir die nächsten Bände gefallen und dann das ganze vielleicht noch einmal auf englisch lesen. Zwischenzeitlich wollte ich dem Buch nur 1 Punkt geben, oder es sogar abbrechen, da aber der Schluss wieder besser wurde geben ich dem Buch letztendlich 2 von 5 Punkten und hoffe, dass die Fortsetzung mindestens doppelt so gut wird.

2 von 5 Punkten

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Kommentarfrage

Ging es euch bei diesem Buch genauso wie mir? Oder haben euch die durchgestrichenen Stellen und die ewig wiederholenden Gegensätze nicht gestört?


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